St. Andreas (Harsum)
| Name der Kirche |
St. Andreas |
| Adresse |
Osterfeldstr. 2 31177 Harsum |
| Anzahl Register |
9 |
| Erbauer |
Friedrich Weißenborn |
| Baujahr |
1955 |
|
Weitere Informationen |
Geschichte
Bis zum Jahr 1955 stand der Gemeinde lediglich ein Harmonium zur Verfügung. 1955 erhielt die Kirche eine Orgel des Braunschweiger Orgelbaumeisters Weissenborn. Diese verfügte über sechs Manualregister und wurde vom Kantor der St.-Lamberti-Kirche Herr Egidi feierlich eingeweiht.
Ob die Orgel anfänglich über ein angehängtes Pedal verfügt hat, konnte ich nicht ermitteln. Jedoch wurde erst in einer späteren Erweiterung zwei Pedalregister ergänzt. Dabei muss es sich sehr sicher um den Subbass 16' sowie den Bordun 8' handeln. Die Orgel besitzt zusätzlich eine Schleifenteilung H/C.
Weitere Informationen
1976 wurde eine erste grundlegende Überholung der Spielmechanik durch die Firma Schmidt & Thiemann aus Hannover durchgeführt, da sich die Mechanik als sehr anfällig erwiesen hatte. In diesem Zuge wurden klangliche Änderungen vorgenommen. Zusätzlich konnte die Gemeinde günstig ein weiteres Register für das Pedal einbauen lassen. Dabei handelte es sich vermutlich um die Oktave 4'.
Im Jahr 2017 wurde die Orgel zuletzt durch die Firma Emil Hammer renoviert und umdisponiert. Die Windanlage wurde vom Dachboden in den Kirchenraum verlegt. Bis dahin hatte die Orgel einen recht schrillen Klang, der den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügte.
Die Disposition bis dahin:
Manual: Gedackt 8', Flöte 4', Prinzipal 2', Quinte 1 1/3', Oktave 1', Hörnle 2fach ab c'
Pedal:Subbass 16', Bordun 8', Oktave 4', Pedalkoppel
Disposition
ManualGedackt 8'
Rohrflöte 4'
Nasat 3'
Prinzipal 2'
Larigot 1 1/3'
PedalSubbass 16'
Bordun 8'
Oktave 4'
Koppel
Besonderheiten
Geteilte Schleife (Schleifenteilung)
Fotos
Weitere Fotos
Quellen
Orgeln in Harsum
Zur Übersicht
Zur Karte